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"Ikh hob dikh tzufil lib"

Trezmorim spielten jiddische Lieder

 

Porz (dt). Jiddische Lieder finden in der Zündorfer Klosterkapelle regelmäßig guten Anklang. So war es auch diesmal, als die Band Trezmorim, die einst zu dritt begann und daher ihren Namen trägt, die Zuhörerschaft auf einen Streifzug durch die Musik der osteuropäischen Juden mitnahm und begeisterte. In der traditionellen Besetzung mit Geige (Katharina Ait Haddi), Klarinette (Carola Jeschke), Akkordeon (Jürgen Ostmann), und Kontrabass (Michael Meier-Etienne) spielte die Band temperamentvolle Tanzmusik, angetrieben von Sängerin Eva Kreft, die mit erläuternden Worten einen Einblick in das einstige Leben im Schtetl vermittelte. 

Mit "Ikh hob dikh tzufil lib" und "Di grine kusine" standen typische jiddische Vilkslieder auf dem Programm, doch waren auch Instrumentalstücke ("Rumenisher Freylakh") und jazzig angehauchte Titel zu hören. Häufig melancholisch, mitunter trotzig und manchmal überaus ironisch kam die eigentliche Botschaft daher, und ein zentrales Thema wohnte doch den meisten Liedern inne: die Liebe.

Wer mehr über die Musiker erfahren möchte, die im Kölner Raum beheimatet sind und jüngst ihre CD "Shik mir a shtral" fertiggestellt haben, wird im Internet unter www.trezmorim.de fündig.

 

Kölner Wochenspiegel vom 11. November 2015

 

 

TREZMORIM

Eva Kreft / Christine Hellweg – Gesang

Carola Jeschke – Klarinette

Katharina Ait Haddi – Geige 

Jürgen Ostmann – Akkordeon

Michael Meier-Etienne – Kontrabass

 

 

 

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